Meine Mediationsfelder
Familienmediation
Im familiären Umfeld können Konflikte Beziehungen belasten und den Dialog erschweren. Die Mediation bietet einen ruhigen Rahmen, um sensible Themen anzusprechen, Erwartungen zu klären und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden. Sie fördert eine konstruktivere Kommunikation und hilft, Beziehungen nach Möglichkeit zu erhalten.
Mediation im beruflichen Umfeld
Im beruflichen Kontext entstehen Spannungen häufig durch unterschiedliche Sichtweisen, zwischenmenschliche Schwierigkeiten oder organisatorische Veränderungen. Die Mediation schafft einen neutralen Raum, um den Dialog wiederherzustellen, Erwartungen zu klären und Lösungen zu entwickeln, die dem beruflichen Umfeld angepasst sind. Sie trägt dazu bei, die Qualität der Zusammenarbeit zu erhalten, die Kooperation zu stärken und ein ruhigeres Arbeitsklima zu fördern.
Mediation im Sportbereich
Konflikte können auch im sportlichen Umfeld entstehen, sei es zwischen Athletinnen und Athleten, Trainerpersonen, Eltern oder Betreuungsstrukturen. Die Mediation ermöglicht es, solche Situationen mit der nötigen Distanz zu betrachten, die jeweiligen Erwartungen besser zu verstehen und Lösungen zu erarbeiten, die ein gesundes und konstruktives Umfeld fördern. Sie unterstützt das sportliche Engagement und wahrt gleichzeitig das zwischenmenschliche Gleichgewicht.
Die Mediation
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Ein erstes Gespräch ermöglicht es, die Situation zu klären, die Erwartungen besser zu verstehen und zu prüfen, ob eine Mediation sinnvoll erscheint. Dieser Austausch kann persönlich oder telefonisch stattfinden. Erste Informationen können ebenfalls per E-Mail übermittelt werden.
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Die Mediation bietet einen vertraulichen und strukturierten Rahmen, um den Dialog wiederherzustellen.
Im Verlauf der Gespräche erhält jede Person die Möglichkeit, ihre Bedürfnisse auszudrücken, die Sichtweise der anderen besser zu verstehen und gemeinsam konkrete Lösungen zu erarbeiten. Ziel des Prozesses ist es, realistische und tragfähige Vereinbarungen entstehen zu lassen, unter Wahrung der Interessen aller Beteiligten. -
Ein Nachgespräch ermöglicht es, die Entwicklung der Situation nach der Mediation gemeinsam zu betrachten. Es hilft, gefundene Gleichgewichte zu festigen, mögliche Schwierigkeiten zu klären und die getroffenen Vereinbarungen ruhig und nachhaltig im Alltag zu verankern.
Ein erstes Kennenlerngespräch von etwa 30 Minuten wird kostenlos angeboten. Anschliessend beträgt das Honorar CHF 180.– pro Stunde. Je nach Komplexität der Situation und den besonderen Umständen des jeweiligen Falls kann eine Anpassung des Tarifs geprüft werden.
Der Alpinismus führt in Situationen, in denen Vertrauen und die Qualität der Kommunikation von zentraler Bedeutung sind. Gemeinsam voranzukommen bedeutet, Wahrnehmungen klar auszudrücken, den Rhythmus des Gegenübers zu respektieren und Entscheidungen gemeinsam zu tragen. Diese Haltung prägt auch meine Arbeit als Mediator. Ziel ist es, die Voraussetzungen für einen aufrichtigen und konstruktiven Dialog zu schaffen, selbst in anspruchsvollen Situationen.
Über mich
Als selbstständiger Mediator arbeite ich täglich in Bereichen, in denen Klarheit, Verantwortung und Vertrauen eine zentrale Rolle spielen. Mein beruflicher Werdegang entwickelte sich im Umfeld komplexer und oft sensibler Situationen, die analytische Präzision, aufmerksames Zuhören und die Fähigkeit verlangten, tragfähige Lösungen entstehen zu lassen.
Parallel dazu nimmt die Bergwelt einen wichtigen Platz in meinem Leben ein. Sie hat mich Geduld gelehrt, ein feines Verständnis für Situationen vermittelt und den Respekt vor dem Rhythmus jedes Einzelnen geprägt. Im alpinen Gelände wie auch in zwischenmenschlichen Beziehungen entsteht Gleichgewicht durch ein präzises Erfassen der Herausforderungen und durch überlegte Entscheidungen im richtigen Moment.
In meiner Arbeit als Mediator verbinden sich diese beiden Dimensionen auf natürliche Weise. Ich messe der Qualität des Dialogs, der Suche nach gemeinsamen Interessen und dem schrittweisen Aufbau eines vertrauensvollen Rahmens grosse Bedeutung bei. Mein Ziel besteht darin, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit in einem ruhigen und konstruktiven Klima wiederzufinden.
Gestützt auf mehr als fünfzehn Jahre Erfahrung in den Bereichen Analyse, Konfliktbewältigung und interinstitutionelle Zusammenarbeit habe ich eine anerkannte Fähigkeit entwickelt, sensible Gespräche zu strukturieren und Lösungsprozesse zu begleiten. Als diplomierter Mediator der Universität Freiburg arbeite ich mit demselben Anspruch an Präzision, Diskretion und Respekt gegenüber den beteiligten Personen. Im Val de Bagnes verwurzelt, fühle ich mich diesem Gebiet und der Qualität der menschlichen Beziehungen, die es prägen, eng verbunden.
Meine Philosophie
Im Laufe der Jahre hinterlassen gewisse Erfahrungen tiefere Spuren als andere. Sie prägen die Art, wie man der Welt begegnet, wie man zuhört und versteht. Meine eigenen Erfahrungen entstanden in sehr unterschiedlichen Kontexten, manchmal von Leichtigkeit geprägt, manchmal rauer und anspruchsvoller, doch stets reich an Erkenntnissen über Emotionen und Spannungen innerhalb menschlicher Beziehungen.
Mein beruflicher Weg führte mich in anspruchsvolle Tätigkeitsfelder, insbesondere im polizeilichen Bereich und im Sport. Dort wurde mir bewusst, wie sehr Konflikte über die eigentlichen Fakten hinausgehen und sich in Wahrnehmungen, Erwartungen und unausgesprochenen Spannungen verankern. Diese Erfahrungen lenkten meinen Blick nach und nach auf die Mediation als einen Raum, in dem solche Dimensionen mit Sorgfalt und methodischer Klarheit aufgegriffen werden können.
Parallel dazu spielten persönliche Bezugspunkte eine wesentliche Rolle. Zunächst die Musik als Sprache der Nuancen, der Spannungen und ihrer Auflösung. Dann die Natur und insbesondere die Bergwelt. Im Alpinismus beruht eine Seilschaft auf gegenseitigem Vertrauen und ständiger Aufmerksamkeit. Entscheidungen sind dort selten eindeutig. Sie verlangen Zuhören, manchmal Verzicht, den Umgang mit Unsicherheit und das Anerkennen der eigenen Grenzen ebenso wie jener der anderen. In solchen Momenten entsteht bereits eine Form von Mediation, oft ohne ausdrücklich so benannt zu werden.
An der Schnittstelle zwischen Erfahrung und Reflexion entwickelte sich schrittweise mein eigener Zugang zur Mediation. Die Ausbildung an der Universität Freiburg erlaubte es mir, diese Intuitionen zu strukturieren, ihre theoretischen Grundlagen zu vertiefen und ihnen einen methodischen Rahmen zu geben. Sie verlieh dem, was zuvor vor allem aus gelebter Erfahrung bestand, Klarheit und Orientierung.
Heute verstehe ich Mediation als einen zugleich anspruchsvollen und offenen Raum. Einen Ort, an dem man sich Zeit nimmt, Situationen zu klären, wirklich zuzuhören und sichtbar zu machen, was sich unter der Oberfläche bewegt. Es geht dabei nicht darum, Lösungen vorzugeben, sondern Bedingungen zu schaffen, unter denen ein Weg entstehen kann, der für alle Beteiligten Sinn ergibt.
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